Basketballligen

Basketball gehört zu den Sportarten, die weltweit ein großes Ansehen genießen. Laut dem Weltbasketballverband Fédération Internationale de Basketball, oder auch kurz FIBA genannt, sollen über 450 Millionen auf der ganzen Welt Basketball spielen und das ist schon eine beachtliche Menge. Viele berühmte Basketballspieler wie Magic Johnson oder Michael Jordan haben das Basketballspielen populär gemacht. Auch ein Deutscher hat es an die Weltspitze im Basketball geschafft und spielt in der NBA, eine der größten und bekanntesten Basketballligen der Welt. Die Rede ist von Dirk Nowitzki. Er wurde in Heidelberg geboren, jedoch irgendwann durch einen Talentscout entdeckt. Er bemerkte, dass in Nowitzki ein großes Talent schlummerte und schlug ihn der NBA vor. Das war 1998. Seitdem spielt Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks.

Von NBL zu NBA

Als die Mutter aller Basketballligen gilt die „National Basketball League“, kurz NBL. Die NBL war die erste offizielle Basketballliga weltweit. Gegründet wurde sie 1937 von drei großen Konzernen, nämlich Firestone, Goodyear und General Electric. Die NBL wurde jedoch nur einige Jahre später aufgelöst und 1949 durch die NBA ersetzt. Eine weitere Liga ist die „Basketball Association of America“. Die BAA wurde 1946 gegründet und brachte zur Gründungszeit einen Aufschwung im Basketball mit sich. Viele neue Stadien bzw. Arenen wurden geöffnet. Während Basketball früher ein reiner Männersport war, spielen heute auch viele Frauen Basketball. Natürlich gibt es unter den Basketballligen auch eine Liga für Frauen. Die „Women’s National Basketball Association“ (WNBA) wurde 1996 gegründet und ist damit noch relativ jung. Die Profiliga aus Nordamerika gilt als die stärkste und bekannteste Frauenliga weltweit. Genauso wie in der NBA gibt es auch hier keine Ab- und Aufsteiger. Nach der regulären Saison treten die besten Mannschaften in den Play Offs gegeneinander an, welche nach einem Ko-Kriterium verfahren. Der Gewinner der Play Offs wird Meister, aktuell ist dies Seattle Storm.

Frauenbasketball

In jeder Saison kommen neue Spielerinnen hinzu, welche – ähnlich wie Dirk Nowitzki – von Talentscouts entdeckt werden. Diese erstellen eine Liste mit den besten Nachwuchsspielerinnen. Die einzelnen Clubs in der WNBA müssen sich dann untereinander einigen, wer welche Spielerin unter Vertrag nehmen möchte. Derzeit sind 12 Mannschaften in der WNBA vertreten, von denen alle aus den USA kommen. Vor allem große Frauen können im Basketball ihr Talent unter Beweis stellen und es zu echtem Weltruhm schaffen. Viele der weiblichen Basketballspieler sind über 1,80 m groß, einige auch über 1,90 m. Aber auch „normalgroße“ Spielerinnen wie Suzanne Brigit Bird, sie misst 1,75 m, vom aktuellen Meister Seattle Storm können erfolgreich sein. Auch in Deutschland gibt es verschiedene Basketballligen, die höchste ist die Basketball-Bundesliga mit der aktuellen Bezeichnung „Beko Basketball Bundesliga“. Diese wurde 1964 gegründet, der eigentliche Spielbetrieb startete jedoch erst zwei Jahre später. Momentan spielen in der Basketball-Bundesliga 18 Mannschaften. Der derzeitige Meister und auch Pokalsieger sind die Brose Baskets aus Bamberg. Wer übrigens dachte, dass in der deutschen Basketball-Bundesliga nur deutsche Spieler unter Vertrag stehen, der liegt falsch. Auch viele US-amerikanische Spieler spielen bei deutschen Clubs. Andersrum ist dies leider nicht so. In der NBA finden wir mit Dirk Nowitzki nur einen einzigen deutschen Spieler.

Foto: Mariano Pozo Ruiz – Fotolia

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